DIGITALISIERUNG BETRIFFT ALLE.

Wie wollen wir die Digitalisierung und die digitale Transformation   in unserer Stadt gestalten?

Ausgehend von dieser Fragestellung machten sich Vertreterinnen und Vertreter der Verwaltung und der Ratsfraktionen im Januar   2022 auf den Weg, um eine Digitalisierungsstrategie für Oelde zu   erstellen.

Unter Begleitung und Moderation durch Prof. Björn Niehaves (Universität Bremen) und die Niehaves & Friends GmbH war Kompetenzentwicklung der erste Schritt, um eine gemeinsame Wissensbasis zu schaffen und den Stand von Wissenschaft und Praxis zur Digitalisierung zu vermitteln.

Die zweite Phase der Strategieentwicklung stand unter der Leitfrage „Wo sieht sich die Stadt Oelde in fünf Jahren und wie kann die Digitalisierung dazu beitragen?“. Auf Basis der Werte, die die Digitalisierung in der Stadt Oelde prägen sollen, wurden gemeinsam eine Vision und Handlungsfelder entwickelt, die ins Zentrum der Digitalisierungsstrategie gestellt werden sollten.

Im dritten Schritt sammelten die Vertreterinnen und Vertreter der Politik und der Verwaltung gemeinsam mit Fachexpert*innen in Projektentwicklungsworkshops Ideen für konkrete Projekte und arbeiteten diese anschließend zu detaillierten Projektsteckbriefen aus. Im Rahmen einer abschließenden Konsolidierung wurden diese Projekte bewertet und als Leit- und Potentialprojekte eingeteilt.

Die Ergebnisse dieses Prozesses liegen hier nun als Strategie unter dem Namen „EINS. NULL. OELDE.“ vor.

Warum brauchen wir als Stadt   Oelde überhaupt eine Digitalisierungsstrategie?

Die Strategie ist das Fundament für unser weiteres Handeln als Stadt im Feld der Digitalisierung. Wir setzen damit Projekte um, die uns unserer zuvor entwickelten Vision näherbringen und so ermöglichen, erfolgreich in eine gemeinsame digitale Zukunft zu gehen. Auch ist es so möglich, Synergien zwischen einzelnen Projekten zu nutzen.

Allen Beteiligten an der Strategieentwicklung sei an dieser Stelle herzlich gedankt dafür, dass sie mit Ihrem Sachverstand sowie ihre ihren Impulsen und Ideen diese Digitalisierungsstrategie auf den Weg gebracht haben.

Vision

Auf Basis eines wertebasierten Prozesses, haben wir uns die Frage  gestellt, für was die Digitalisierung in Oelde in den nächsten fünf   bis zehn Jahren stehen soll. Welchen Weg wollen wir in die digitale Zukunft gehen?

Gemeinsam wurden 10 Punkte für ein DIGITALES  OELDE entwickelt. 


1. Ein  digitales Oelde schafft Lebensqualität

Wir nutzen die Potenziale der Digitalisierung für die sichere und nachhaltige Entwicklung unserer Stadt.

2. Ein digitales Oelde erzeugt Mehrwerte

Wir gestalten eine serviceorientierte Verwaltung und smarte Stadt für unsere Bürger*innen und Unternehmen.

3. Ein digitales Oelde fördert   Innovationen

Wir unterstützen unsere Unternehmen auf ihrem Weg der Digitalisierung. 

4. Ein digitales Oelde stärkt   Transparenz

Wir bieten Bürger*innen und Unternehmen eine offene und nachvollziehbare Politik und Verwaltung.

5. Ein digitales Oelde ermöglicht   Mitwirkung

Wir schaffen die Voraussetzungen, damit alle Oelder*innen gesellschaftliche und politische Prozesse auch digital aktiv mitgestalten können.  

6. Ein digitales Oelde bietet   Nähe

Wir stärken durch kurze Wege und enge Verbindungen das Miteinander unserer Gemeinschaft und ermöglichen dadurch mehr Zeit für Wesentliches.

7. Ein digitales Oelde schützt   Klima

Wir stellen mit den Mitteln der Digitalisierung eine umweltbewusste Verwendung unserer Ressourcen sicher.

8. Ein digitales Oelde schützt   Teilhabe

Wir ermöglichen allen Oelder*innen durch einfache und nutzerfreundliche Angebote, die Vorteile der Digitalisierung zu nutzen.

9. Ein digitales Oelde baut   Brücken

Wir gestalten eine moderne und vernetzte Stadt, die sowohl bodenständig als auch weltoffen ist.

10. Ein digitales Oelde macht   Spaß

Wir machen uns gemeinsam auf den Weg und tun das, was uns im täglichen Leben voranbringt. Mit Freude in ein digitales Oelde!

Handlungsfeld Digitalisierung der Verwaltung

01.1 - Digitale Infrastruktur

Ziel ist die Schaffung einer funktionsfähigen, stabilen und medienbruchfreien digitalen Infrastruktur. Dies beinhaltet die Digitalisierung von derzeitig analogen bzw. dezentralen Prozessen.

Die Infrastruktur soll folgende  Themenbereiche möglichst vollständig abdecken: 

  1. Zur Verfügung stellen von internen Services und Informationen für alle Mitarbeitenden der Stadt Oelde.
  2. Einrichtung eines E-Payment-Systems für die Bürgerinnen und Bürger, sowie die Einbindung dieses Systems in alle digitalen Services der Stadt Oelde.
  3. Bereitstellung eines Systems zur digitalen Identifizierung für alle Bürgerinnen und Bürger (z.B. BundID) sowie auch Unterstützung des Bürgers bei der Einrichtung einer digitalen Identität.
  4. Verwaltungsweites ausbringen des Dokumentenmanagementsystems (DMS). Hier soll das vorhandene System möglichst vollumfänglich allen Abteilungen und Mitarbeitenden zur Verfügung gestellt werden. Das DMS soll als zentrale Datenhaltung alle Insellösungen ersetzen und einen besseren Austausch zwischen den Verwaltungseinheiten ermöglichen.
  5. Einrichtung eines Daten-Austausch-Portals für die Kommunikation mit externen Beteiligten. Hierdurch soll der Austausch von elektronischen Daten mit Externen sicherer und leichter ermöglicht werden.


Layout 1


01.2 - Digitale Bürgerservices bürgerfreundlich gestalten

Es wird angestrebt, dass Bürgerinnen und

Bürger (User) sämtliche Dienstleistungen der Stadtverwaltung Oelde benutzerfreundlich  online beantragen und ohne persönliche  Vorsprache möglichst automatisiert erhalten können, sofern dies von der Natur der Dienstleistung her möglich ist.

BEISPIEL 

Einheitliches Anmeldeportal für   Kindergärten und Schulen

Die für die Verarbeitung von Anträgen notwendigen Eingabemasken sollen intuitiv ausfüllbar, barrierefrei und auf die Bedürfnisse der User abgestimmt sein. Unter anderem sollen Abfragen in Anträgen und Erläuterungen bei Bedarf in leichter Sprache ebenso angezeigt werden, wie Übersetzungen der Texte in andere Sprachen. Ein Chatbot navigiert die User durch Anträge und hilft bei ergänzenden Fragen. Weitergehende Beratung erfolgt direkt mit der Fachkraft über eine Chatfunktion. Der Bearbeitungsstand sollte vom User online eingesehen werden können. So wird die Arbeit in der Stadtverwaltung für Bürgerinnen und Bürger transparent.

Um unnötige Mehrfacheingaben von Daten zu unterbinden, sollte nach Authentifizierung des Users und besonderer Zustimmung durch den   User ein Rückgriff auf dessen bereits im Datenbestand gespeicherten Grunddaten möglich sein (z.B. für die Übernahme von Daten in Pflichtfelder des Antragsvordrucks). In dem Zusammenhang können User die Richtigkeit der Daten bestätigen oder Änderungen vornehmen, die intern weitergegeben und verarbeitet werden dürfen.

User haben die Möglichkeit sich die über sie gespeicherten Daten bei der Stadtverwaltung in einem „Bürgerdatenblatt“   abzurufen. Dabei wird sichergestellt, dass die Daten aus datenschutzrechtlichen Gründen nur für die User zusammengeführt sichtbar sind.

Layout 1


01.3 -   Digitale Wissen managen, Kompetenzen ausbauen

Ziel ist es, die tägliche Arbeit in der Verwaltung zu vereinfachen und reibungslose und unkomplizierte Arbeitsabläufe zu schaffen. Insgesamt bilden die drei Säulen Wissensmanagement, Weiterbildung zu digitalen Themen und Digitallotsen das Fundament für digital befähigte und leistungsfähige  Beschäftigte.

  1. Durch die Einführung eines Wissensmanagements kann erworbenes Wissen strukturiert, entwickelt, gespeichert und von allen Mitarbeitern genutzt werden. Ziel ist die Sicherung des Wissenstransfers, Erleichterung der Einarbeitung neuer Kräfte sowie eine Nachschlagemöglichkeit für Vertretungskräfte.
  2. Die Erweiterung der digitalen Kompetenzen der Mitarbeiter trägt ebenfalls zu vereinfachten Arbeitsprozessen bei. Alle Beschäftigten der Stadt Oelde müssen ausreichend geschult werden, um die für ihren Arbeitsplatz relevanten digitalen Möglichkeiten nutzen zu können. Die Erweiterung der digitalen Kompetenzen sollte vorzugsweise im Innovation Space stattfinden. Dadurch wird ermöglicht, dass ein kreativer Austausch mit Oelder Unternehmen und Schulen zustande kommt, sich Netzwerke bilden und neue Ideen in die Verwaltung gebracht werden können.
  3. Durch die Einsetzung bzw. Qualifizierung von Digitallotsen können Veränderungsprozesse des digitalen Wandels angestoßen und beschleunigt werden. Die Digitallotsen sollen sowohl als interne Ansprechpartner innerhalb ihrer Aufgabengebiete fungieren, als auch als Kontaktperson in Richtung des Digitalisierungsbeauftragten.


Layout 1

Handlungsfeld Digitale Stadtentwicklung

02.1 - Innovation Space

Wie kann Oelde Innovation und Start-Up  Ansiedlungen unterstützen?

Ideen für Innovationen entstehen häufig in  entspannter Umgebung im Austausch  zwischen Kreativen. Ein solch inspirierender Ort soll in Oelde geschaffen werden.  

Ein Innovation Space ist ein modern ausgestatteter (Arbeits-)Ort, der durch sein Raumkonzept Kreativität und Zusammenarbeit fördert.  Bereits Studierende und Schüler*innen sollen hier einen Platz finden, an dem sie von der Erfahrung ansässiger Expert*innen unterschiedlicher Disziplinen profitieren können. Auch soll der interdisziplinäre Austausch zwischen Oelder Interessengruppen gefördert werden 

Der Innovation Space soll als zentraler Raum zum Netzwerken in Oelde zu Verfügung stehen, um (zukünftige) Fachkräfte sehr früh an Oelde zu binden und von Anfang an optimal zu unterstützen.

Auch können Angebote als Homeoffice-Alternative oder sporadische Nutzungen nach dem Prinzip „pay as you go“ etabliert werden.

Der Innovation Space kann ebenso als Raum für die Projekte DIGITALE   KOMPETENZEN, DIGITALE BILDUNG OELDE und DIGITALES WISSEN  MANAGEN, KOMPETENZEN ENTWICKELN dienen. Dies fördert die  Kommunikation und Interaktion zwischen den diversen Interessengruppen und die Projekte können voneinander profitieren.

Layout 1

Handlungsfeld Oelde als Gemeinschaft

03.1 - Digitale Kompetenz

Eine digitalisierte Welt verlangt nach neuen Kompetenzen, die die Menschen dazu befähigen, ihren Alltag auch zukünftig erfolgreich meistern zu können. Diese müssen erworben und gefestigt werden. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung ist es erklärtes Ziel des Projektes „Digitale Kompetenz“ alle Menschen, die mit Oelde vernetzt sind, dabei zu unterstützen, digitale Kompetenzen zu erwerben und diese zu festigen.

Insbesondere zwei Aspekte sollen im Fokus des Projektes stehen:

PERSONEN:
Schülerinnen und Schüler könnten Seniorinnen und Senioren die digitale Welt erklären oder die „App des Monats“ vorstellen und Ehrenamtliche könnten als Digitallotsen fungieren, Handysprechstunden anbieten oder unterstützend beim Aufbau digitaler Infrastruktur tätig werden. 

RÄUMLICHKEITEN:
Ein digitaler Showroom könnte eingerichtet werden, in dem digitale Angebot vorgestellt und erklärt werden.


BEISPIEL 

Digitaler Showroom

Es könnte ein Showroom (Innovation Space) eingerichtet werden, um wortwörtlich eine Basis für das Projekt zu schaffen. Dieses dient als Ort der Begegnung, zum einen miteinander, unter Menschen, zum anderen aber auch mit moderner Informations- und Kommunikationstechnologie. Es könnten beispielsweise unter Aufsicht und Betreuung offene Laptops angeboten werden, die zum Ausprobieren einladen, während zugleich Workshops von Schülerinnen und Schülern sowie Ehrenamtlichen für Personen stattfinden, die mit Oelde vernetzt sind und digitale Kompetenzen erwerben oder diese festigen wollen. 

In einem weiteren Schritt müssen Personen gewonnen und ggf. qualifiziert werden, die sich um das Angebot kümmern und dieses mit Leben füllen. Von diesen Personen sind zum einen Workshops und Veranstaltungen durchzuführen, zum anderen haben sie die Aufgabe die Nutzung moderner Technologien zu betreuen und zu begleiten.  Als Ausbaustufe des Projektes ist eine „digitale Helfertruppe“ für die Schulen denkbar. 

Layout 1


03.2 - Oelde zum Mitmachen

Egal, ob informieren, kommunizieren oder recherchieren - durch die Nutzung moderner Informations- und Kommunikationstechnologien werden immer mehr Tätigkeiten und Prozesse digital abgebildet. 

BEISPIEL 

Digitale Mitbestimmung

Oelde zum Mitmachen fokussiert sich auf einen partizipativen Kern im

Sinne von Beteiligung, Mitwirkung oder Mitbestimmung. So sind im

Rahmen von digitaler Teilhabe beispielsweise auch elektronische  Verfahren denkbar, die durch moderne Informations- und Kommunikationstechnologien gestützt werden und die Beteiligung von Menschen an Willensbildungsprozessen zum Ziel haben. Die Implementierung einer digitalen Dialog- und Beteiligungsplattform würde Bürger*innen hier ein Mitwirken und einen Austausch zu unterschiedlichen Themen  ermöglichen.

Auch könnte das Projekt Ansatzpunkt sein, dass Jugendliche spielerisch an Politik herangeführt und junge Menschen dafür begeistert werden in politischen Gremien mitzuarbeiten.

Layout 1


03.3 - Teilhabe

Leider profitiert nicht die gesamte Bevölkerung gleichermaßen von der voranschreitenden Digitalisierung. Die Gründe hierfür sind vielfältig: so fehlen auf der einen Seite digitale Kompetenzen, während auf der anderen Seite hohe Anschaffungs- und Aktualisierungskosten digitale Teilhabe verhindern. 

Während sich einige Menschen um den Missbrauch ihrer persönlichen Daten sorgen und daher bewusst nicht am digitalen Leben teilnehmen, sind wieder andere aufgrund von Sprachbarrieren oder Behinderung ungewollt von digitalen Angeboten ausgeschlossen.

Dieser Ausschluss kann fatale Folgen haben: Ist die Teilhabe durch eine Beeinträchtigung eingeschränkt, fühlen sich Menschen ausgeschlossen, abgehängt und außen vorgelassen, was mit einer Verschlechterung der Lebenssituation einhergeht. Diese gilt es unbedingt zu vermeiden. Ziel des Projektes ist es, dass jeder Mensch durch individuelle Hilfestellungen die Chance hat, digitale Angebote zu nutzen.

Mögliche Ansatzpunkte hier wären, mehrsprachige oder technische Lösungen zum Ausgleich möglicherweise bestehender Beeinträchtigungen zu finden. Hier ist entscheidend, die Barrierefreiheit der digitalen Angebote und Tools zu gewährleisten (Leichte Sprache, Vorlesefunktionen, Alternativtexte, Kontraste etc.) 

Eine Arbeitsgruppe sollte die bisher verfügbaren digitalen Angebote der Stadt Oelde prüfen und diese kritisch im Hinblick auf möglicherweise bestehende Nachteile bei bestimmten Beeinträchtigungen hinterfragen. Hier kommt insbesondere eine Zusammenarbeit mit Behindertenverbänden und Migrantenselbstorganisationen in Betracht.

Layout 1

Handlungsfeld Bildung und Kultur

04.1 - Kompetenzzentrum

Unter dem Dach des „Kompetenzzentrums Bildung in einer digitalen Welt (KoBiDi)“ bündelt die Kommune Angebote und Ressourcen, um alle Schülerinnen und Schüler, Bürgerinnen und Bürger, Kultur- und Bildungseinrichtungen und weitere Institutionen und Vereine auf dem Weg zu der Entwicklung digitaler Kompetenzen und damit einer umfassenden digitalen Teilhabe zu begleiten.

BEISPIEL

KoBiDi

Das KoBiDi orientiert sich insbesondere an dem Ziel, die Handlungsfähigkeit von Heranwachsenden und Erwachsenen in Kontexten der digitalen Welt zu erhöhen. In diesem Zusammenhang bündelt und gestaltet es vor allem Formate, mit denen die Auseinandersetzung mit den eigenen digitalen Kompetenzen, dem Verständnis für Zusammenhänge und Wirkprinzipien von Digitalität sowie den sozialen und gesellschaftlichen Implikationen von Digitalität erfolgt.

Schwerpunkte des KoBiDi sind zum einen die Vernetzung der handelnden Akteure vor Ort sowie zum anderen die partizipative Entwicklung konkreter und schulform- sowie institutionenübergreifend einsetzbarer Projekt- und Workshopformate. 

Unter dem Dach des KoBiDi entwickeln die lokalen Institutionen Projekte für den Bildungs- und Kulturbereich wie z. B. Thementage zum sicheren Umgang mit dem Internet und den sozialen Netzwerken sowie damit zusammenhängenden Aspekten für Schüler*innen, Elterninformationsveranstaltungen und Austauschforen zu Herausforderungen für Heranwachsende in der digitalen Welt, Makerspace, Gründerforen, Workshops zu digitalen Tools, Qualifizierung von Medienscouts etc.. 

Die Vision bei der Entwicklung des Kompetenzzentrums ist, die Stadt Oelde zu einer echten Bildungslandschaft werden zu lassen, in der eine gelebte Zusammenarbeit stattfindet, räumliche Grenzen zwischen den Institutionen und Angeboten durch digitale Formate und Begegnungen aufgehoben werden und der Bildungsraum Schule durch Kooperationen mit Institutionen und Firmen vor Ort lebensweltnah und inklusiv geöffnet wird.

Der Innovation Space könnte Ort für das Kompetenzzentrum sein. 

Layout 1

Handlungsfeld Klima und Mobilität

05.1 - Sensorik

Der Einsatz von Sensorik im öffentlichen Raum hat diverse Anwendungsfälle.   Als Basis muss die notwendige Infrastruktur  geschaffen werden, um Sensoren einbinden und die Daten sammeln zu können.

Auf den Basiskomponenten eines Sensornetzes können verschiedene Projekte und Anwendungsfälle aufbauen. Beispiele wären hier die Sammlung von Klimadaten, intelligente Baumbewässerung, Verkehrs- und Personenstrommessung und -steuerung.

Ein weiterer möglicher Anwendungsfall wäre das Parkraummanagement in der Stadt. Durch die Sensoren werden die Parkplätze in ein intelligentes System für das städtische Verkehrsmanagement einbezogen, sodass die Belegung von Parkplätzen und E-Ladesäulen auf einer Karte angezeigt werden und ggf. Verkehr dementsprechend gesteuert werden kann. Auch können die Daten über die Parkplatz- und Ladesäulenbelegung für weitere Planungen genutzt werden, um bedarfsgerechte Angebote zu schaffen.

Layout 1


05.2 - Digitaler Zwilling

Beim digitalen Zwilling handelt es sich um ein hochdetailliertes Modell einer Stadt oder Gemeinde. Zur Erstellung werden Geoinformationsdaten, Gebäude-, Verbrauchs-, Netz & Infrastruktur- und Bevölkerungsdaten etc. den Katasterplänen zugewiesen.

BEISPIEL 

Kommunale Wärmeplanung

Mit der Erfassung der Ist-Situation, der Wärmebedarfe sowie bestehender Infrastrukturen können Energiepotenziale analysiert und Versorgungslösungen in einem digitalen Zwilling visualisiert werden.

Anhand des erstellten Modells können Analysen zu definierten Zielsetzungen und Szenarien durchgeführt werden. So kann beispielsweise ein Abgleich zwischen Wärmequellen (z.B. industrielle Abwärme) und Wärmesenken (Großabnehmer oder Wohnquartiere) stattfinden. Einzelne Gebiete mit einer hohen Wärmebedarfsdichte können ermittelt und anschließend als mögliche Vorranggebiete für Wärmenetze priorisiert werden.

In der Ausbaustufe des digitalen Zwillings kann das digitale 3D-Modell des Stadtgebiets als Plattform für interaktive Planungen, Analysen und Simulationen für die Stadtplanung genutzt werden, um verschiedene Szenarien durchzuspielen und Entscheidungen vorzubereiten. Ebenfalls ist eine Nutzung als Informationsplattform für die Bürgerinnen und Bürger denkbar.

Layout 1
Keine Mitarbeitende gefunden.

Hilfe zur Barrierefreiheit

  • Allgemein

    Wir sind bemüht, unsere Webseiten barrierefrei zugänglich zu gestalten. Details hierzu finden Sie in unserer Erklärung zur Barrierefreiheit. Verbesserungsvorschläge können Sie uns über unser Feedback-Formular Barriere melden zukommen lassen.

    Hier geht es zur Leichten Sprache.

  • Schriftgröße

    Um die Schriftgröße anzupassen, verwenden Sie bitte folgende Tastenkombinationen:

    Größer

    command
    +

    Kleiner

    command

    Größer

    Strg
    +

    Kleiner

    Strg
  • Tastaturnavigation

    Verwenden Sie TAB und SHIFT + TAB, um durch nächste / vorherige Links, Formularelemente und Schaltflächen zu navigieren.

    Verwenden Sie ENTER, um Links zu öffnen und mit Elementen zu interagieren.

  • Kontrastmodus

    Drücken Sie die folgende Tastenkombination, um den Kontrast zu verringern bzw. zu vergrößern:

    Vergrößern

    control
    option
    command
    .

    Verringern

    control
    option
    command
    ,
    Hinweis: Die Kurzbefehle müssen in den Systemeinstellungen des Betriebssystems aktiviert sein.

    Drücken Sie die linke ALT-TASTE + linke UMSCHALTTASTE + DRUCK, um den Modus für hohen Kontrast schnell ein- oder auszuschalten.

  • Farben umkehren

    Drücken Sie folgende Tastenkombination, um die Farbumkehrung ein- und auszuschalten:

    control
    option
    command
    8
    Hinweis: Die Kurzbefehle müssen in den Systemeinstellungen des Betriebssystems aktiviert sein.

    Aktivieren Sie zuerst die Bildschirmlupe und schalten Sie dann die Farbumkehrung mit folgenden Tastenkombinationen ein und aus:

    1. Bildschirmlupe

    +

    2. Farben umkehren

    Strg
    Alt
    I
  • Bildschirmlupe

    Drücken sie folgende Tastenkombinationen, um die Bildschirmlupe zu verwenden:

    Ein-/ausschalten

    option
    command
    8

    Ansicht vergrößern

    option
    command
    =

    Ansicht verkleinern

    option
    command
    Hinweis: Die Kurzbefehle müssen in den Systemeinstellungen des Betriebssystems aktiviert sein.

    Einschalten / Ansicht vergrößern

    +

    Ansicht verkleinern