Das Foto zeigt v.l. Tanja Barkey (Schulleitung ASS), Daniel Rozynski (CKRS Architekten), Jörg Schröder (Stadt Oelde), Thorsten Merschmann (Fachdienstleistung Gebäudewirtschaft), André Leson (Stadtbaurat), Bürgermeisterin Karin Rodeheger, Michael Jathe (Erster Beigeordneter und Kämmerer) und in der vorderen Reihe Schülerinnen und Schüler der Albert-Schweitzer-Schule.
Am Dienstag, 8. September 2026, hat der Spatenstich für die Erweiterung der Albert-Schweitzer-Schule stattgefunden.
Die Erweiterung der Albert-Schweitzer-Grundschule ist das Ergebnis eines ganzheitlichen Planungsprozesses. Neben der Erfüllung des gesetzlichen Ganztagsanspruchs wurden bestehende Flächendefizite analysiert und ein neues pädagogisches Konzept integriert. In einer intensiven Vorplanungsphase wurde unter Beteiligung von Schule, Architektur, Verwaltung und Elternschaft ein zukunftsfähiges Raumprogramm erstellt, welches den vielfältigen pädagogischen Herausforderungen und den Bedarfen der Schule langfristig gerecht werden kann.
Im Zentrum des Projekts steht die Transformation der bisherigen „Flurschule“ hin zu einer offenen Lernlandschaft. Damit verabschiedet sich die Albert-Schweitzer-Schule vom klassischen Modell starrer Klassenräume. Stattdessen entstehen flexible Lernbereiche, in denen die Kinder je nach Bedarf allein oder in Gruppen lernen können.
Die Erweiterung des bestehenden Gebäudes erfolgt durch ein neues zweigeschossiges „Längsschiff“ in klimaneutraler Holzbauweise. Die gewählte Architektur sorgt für maximale Flexibilität, sodass das Gebäude auch in kommenden Jahren an neue Anforderungen angepasst werden kann.
Zudem wird die Albert-Schweitzer-Schule auch im Außenbereich modernisiert. Um dem Klimawandel aktiv zu begegnen, wird der alte Asphaltschulhof entsiegelt und teilweise begrünt. Zukünftig stehen den Schülerinnen und Schülern „grüne Klassenzimmer“ im Freien zur Verfügung, die das Lernen in einer natürlichen Umgebung fördern.

