Beim Befüllen des Wassertanks beim Fototermin (v.l.): Eduard Reimer (Baubetriebshof), Oliver Smeenk (Leiter Baubetriebshof), Ralf Guddorf (stellv. Leiter Baubetriebshof), Thomas Eifler (Projektleiter Bau Axtbach Arena) und Sergej Kanke (Hausmeister Axtbach Arena). Üblicherweise macht Eduard das allein.
260.000 Liter Wasser fasst die Zisterne, die unter der Rasenfläche neben der Axtbach Arena seinerzeit verbaut wurde. Jetzt im Sommer, bei den hohen Temperaturen und geringen Niederschlagswerten, kommt ihr Nutzen besonders zum Tragen. Denn bereits seit Wochen bewässern die Mitarbeiter des Baubetriebshofes die städtischen Grünanlagen sowie die Neuanpflanzungen von Bäumen und Sträuchern mit dem Regenwasser, das von der 3000 Quadratmeter großen Dachfläche der Axtbach Arena in die Zisterne geleitet wird.
„Jetzt, wo es so wenig geregnet hat, entnehmen wir täglich zwischen 25 und 30 Kubikmeter Wasser, um die Pflanzen – mit gutem Gewissen, ohne Frischwasser verwenden zu müssen – zu gießen,“ berichtet Baubetriebshofleiter Oliver Smeenk. Obwohl die vergangenen Wochen wenig Regen gefallen ist, liegt der aktuelle Füllstand noch bei 123.600 Litern. So ziemlich genau lässt sich dies, dank einer digitalen Anzeige nachverfolgen. Auf dem Dashboard sind Trockenheitsperioden und starke Niederschläge deutlich erkennbar.
Thomas Eifler, Projektleiter beim Bau der Axtbach Arena, betont, dass Nachhaltigkeit bei der Planung der Arena eine sehr große Rolle gespielt hat: „Die Axtbach Arena ist am Nahwärmenetz angeschlossen, hat eine große Photovoltaikanlage auf dem Dach, die Materialien wurden nach Nachhaltigkeitsgesichtspunkten ausgewählt… Da war es uns wichtig, auch im Bereich Regenwasser die verträglichste Lösung zu finden. Bei einer so großen Dachfläche kommt bei Regen natürlich eine große Wassermenge zusammen – und dass wir diese jetzt nicht in den Kanal ableiten, schont nicht nur die Frischwasserressourcen, sondern auch Kläranlagenkapazitäten.“

