Einstreugranulat auf Kunstrasenplätzen

 Helmut Jürgenschellert (Fachdienst Schule, Bildung und Sport),   Franz-Josef Ostkamp (interessierter Bürger), Bürgermeisterin Karin Rodeheger und Platzwart Guido Gretencord trafen sich am Jahnstadion auf dem Kunstrasenplatz, um   Korkgranulat und Bedenken zu zerstreuen.

Das Thema Einstreugranulate für Kunstrasenplätze war mit Aufkommen dieser in den frühen Zweitausenderjahre  noch keines über das sich viele Menschen Gedanken machten. Haltbarkeit, längere Bespielbarkeit  - 1800 Stunden vs. 800 Stunden im Jahr -  geringerer Pflegeaufwand der Plätze... solche Attribute  waren ausschlaggebend und  führten dazu, dass  überall auf der Welt und auch  in Oelde immer mehr dieser Plätze gewünscht und  hergerichtet wurden.  Eben auch mit dem zu dieser Zeit üblichen Einstreugranulat. 

Zum Glück ist das Bewusstsein in vielen die Umwelt und das Klima betreffenden Bereichen stärker geworden.  Althergebrachtes wird hinterfragt, neue Erkenntnisse werden gewonnen und  nachhaltige Lösungen  gefunden.   Um über diese  zu informieren, trafen sich Bürgermeisterin Rodeheger, Helmut Jürgenschellert vom Fachdienst Schule, Bildung und Sport, Platzwart Guido Gretencord  mit Franz-Josef Ostkamp, der sich besorgt an die  Lokalzeitung "Die Glocke" gewendet hatte mit seiner Befürchtung, dass gesundheitsschädliche Materialien auf Oelder Sportplätzen als Einstreugranulat zum Einsatz kämen. 

Bürgermeisterin Rodeheger und ihr Team  konnten Ostkamps Bedenken zerstreuen und betonten, dass  die Gesundheit Oelder Sportler*innen   nicht gefährdet werde. 

„Die Stadt Oelde beschäftigt sich  schon seit mehreren Jahren mit Optimierungsmöglichkeiten in den Bereichen Mikroplastik in Kunstrasenbelägen und Einstreugranulaten“, erklärt Jürgenschellert. „Inzwischen werden die  bestehenden Kunstrasenplätze in den Ortsteilen noch mit Sand  beziehungsweise am Jahnstadion mit Sand und Korkgranulat nachverfüllt." 

Bei dem 2019 erneuerten  Platz am Jahnstadion   ist  eine Rasenvariante gewählt worden, die von vorn herein mit Sand und Kork verfüllt wurde.   Zu der Zeit, als die Kunstrasenplätze in  den Ortsteilen entstanden jedoch,  war es   noch Usus die Plätze mit mit   Gummi- und Kunststoffgranulat  zu verfüllen.   Bereits derzeit achteten die Verantwortlichen der Stadt Oelde aber schon auf  bestimmte Zertifizierungen, die  eine bessere Umweltverträglichkeit, gegenüber  günstigeren auf dem Markt erhältlichen Produkten, belegen sollten.    Zudem wurde Wert auf einen engflorigen, nicht granulatlastigen Kunstrasen gelegt.

 „Wir beobachten den Markt und prüfen regelmäßig neue Materialen und Techniken, um zukünftig den Abrieb von Granulat und Kunstrasenfasern weiter zu reduzieren“, so Jürgenschellert weiter. Derzeit setzen er und Reinhold Becker (Leiter des Baubetriebshofs) Hoffnungen in ein Produkt, das sich aktuell in der Entwicklung befindet: Kunstrasenbelege aus dem Kern von Maiskolben.

Die Bürgermeisterin  betonte in dem Gespräch ihre Erreichbarkeit: "Es ist mir sehr wichtig, dass die Oelderinnen und Oelder wissen, dass sie sich mit Ihren Sorgen und Fragen jederzeit an mich und das Team der Verwaltung wenden können. Wir beantworten ihre Fragen  gern!"

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