Impfmobil rollt wieder durch den Kreis

Das Impfmobil des Kreises Warendorf startet in eine weitere Tour durch das Kreisgebiet. Ziel der Aktion ist es, noch mehr Bürgerinnen und Bürger von der Impfung zu überzeugen und ein niedrigschwelliges Angebot zu schaffen.

„Die Impfquote im Kreis ist gut, aber es ist noch Luft nach oben. Über 80 Prozent der Über-18-Jährigen sind geimpft. Aber wir müssen noch mehr Bürgerinnen und Bürger vom Schutz der Impfung überzeugen“,

verdeutlicht Landrat Dr. Olaf Gericke die Situation.

„Wir haben in den vergangenen Monaten mit unseren mobilen Angeboten über 6.000 Impfungen verabreicht. Dabei konnten wir mit dem Impfmobil vor allem Bürgerinnen und Bürger erreichen, die ohne die niedrigschwelligen Angebote deutlich später oder gar nicht geimpft worden wären. Diesen erfolgreichen Weg wollen wir in den nächsten Wochen fortsetzen und vor allem möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern, die bisher noch nicht geimpft worden sind, eine Immunisierung ermöglichen“,

erklärt der Landrat die Motivation für die vierte Tour.

Das Impfmobil wird von Montag, 8. November bis Freitag, 17. Dezember, montags bis freitags in der Zeit von jeweils 11.00 – 15.00 Uhr an verschiedenen Orten in den Städten und Gemeinden des Kreises halten. Die Standorte gehen aus dem Fahrplan auf der Internetseite des Kreises hervor (www.kreis-warendorf.de/impfung).

„Ziel ist es, möglichst viele Menschen vor schweren Krankheitsverläufen, die gerade bei ungeimpften Personen auftreten, zu schützen“,

betont Gesundheitsdezernentin Brigitte Klausmeier.

Am Impfmobil werden Erstimpfungen, Zweitimpfungen und auch Auffrischungsimpfungen angeboten. Auffrischungsimpfungen sollen vorrangig bei den niedergelassenen Ärzten erfolgen. Aber auch am Impfmobil können Personen ab 70 Jahren, Personen mit einer Immunschwäche, Personen, die 1x mit Johnson & Johnson geimpft worden sind, und Personen, die 2x AstraZeneca erhalten haben, die sogenannte Boosterimpfung bekommen. Grundvoraussetzung ist aber, dass die letzte Impfung sechs Monate zurückliegt.

„Ab ca. sechs Monaten nach der Grundimmunisierung kann der Impfschutz v.a. bei älteren und immunschwachen Personen etwas nachlassen. Die Schutzwirkung sinkt aber nicht komplett auf einmal, die Auffrischungsimpfung muss nicht sofort nach den sechs Monaten terminiert werden“,

informiert Dr. Anna Arizzi Rusche, Leiterin des Gesundheitsamtes. Personen, die schon einen Impftermin in einer Praxis haben, werden gebeten das Impfangebot am Impfmobil nicht in Anspruch zu nehmen.

Wer sich für die Impfung entscheidet, soll Impfunterlagen, Impfausweis (wenn vorhanden), Gesundheitskarte und Personalausweis mitbringen. Möglicherweise müssen Wartezeiten einkalkuliert werden.

Es werden die Impfstoffe von BioNTech für Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfungen sowie von Johnson & Johnson für Erstimpfungen zur Verfügung stehen. Wer sich mit dem Wirkstoff von Johnson & Johnson impfen lässt, sollte nach vier Wochen eine Auffrischungsimpfung mit dem mRNA-Impfstoff von BioNTech hinzufügen, um einen optimalen Impfschutz zu bekommen. (Kreis Warendorf)


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