(Das Bild: Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Oelde, Daniela Eggenstein, Ehrenamtler Alfons Bunne („Stammtisch unterm Regenbogen“) und Sandra Könning von der Aidshilfe Ahlen e.V.)
Sandra Könning von der Aidshilfe Ahlen bietet am Montag, 18. Mai 2026, zwischen 9:30 Uhr und 15 Uhr im Oelder Rathaus die Möglichkeit an, einen kostenlosen Schnelltest auf AIDS, Hepatitis C und Syphilis durchführen zu lassen. Die Testung erfolgt anonym, eine Terminvereinbarung unter 02382-19411 oder unter info@aidshilfe-ahlen.de ist für den reibungslosen Ablauf jedoch erforderlich.
Ich freue mich, dass wir damit vielen Menschen die Möglichkeit bieten können, sich schnell und völlig unkompliziert vor Ort testen zu lassen.“
begrüßt Daniela Eggenstein, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Oelde, das Angebot.
Warum sollte man sich testen lassen?
Mit einer Testung wird abgeklärt, ob es Anzeichen für eine Infektion mit HIV, Syphilis oder Hepatitis C gibt. Wenn dies der Fall sein sollte, können Betroffene sich zum einen im Hinblick auf Ihre eigene Gesundheit zeitnah in Behandlung begeben. Zum anderen hilft dieses Wissen, nicht versehentlich jemanden anzustecken.
Hepatitis C ist eine Leberentzündung. Der Virus wird durch Blut-zu-Blut-Kontakt übertragen. Nicht ausreichend gereinigte Tätowier-Nadeln, Piercing- oder Ohrlochstecher können bereits eine Übertragung verursachen, in seltenen Fällen kann dies auch beim Geschlechtsverkehr geschehen. Die Erkrankung ist in der Regel heilbar, unbehandelt kann sie jedoch zum Leberversagen und damit zum Tod führen.
AIDS (Acquired Immune Deficiency Syndrome) wird durch HIV (Humanes Immundefizienz-Virus) verursacht. Es schwächt das Immunsystem. Mittlerweile gibt es Medikamente, die das Virus unterdrücken können, so dass die Lebenserwartung und -qualität mit der Erkrankung deutlich gestiegen sind. Die Übertragung kann u.a. durch Drogenkonsum mit unsterilen Nadeln sowie bei ungeschütztem Geschlechtsverkehr erfolgen.
Syphilis wird durch Bakterien verursacht. Kondome reduzieren das Risiko einer Übertragung, schützen aber nicht vollständig. Mit Antibiotika ist die Erkrankung gut behandelbar, ohne Behandlung kann es zur Schädigung von Organen und Nervensystem kommen. Da die Krankheit in mehreren Stadien verläuft, die Symptome zwischendurch abklingen und sich verändern, wird sie oft nicht direkt erkannt.
Bei Rückfragen können Sie sich auch unter gleichstellung@oelde.de oder der Rufnummer 02522-72109, an die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Oelde, Daniela Eggenstein wenden.
