(Stadtbaurat André Leson, Wirtschaftsförderer Volker Combrink, Nadine Poscher (Komptech-Prokuristin), Bürgermeisterin Karin Rodeheger, Komptech-Prokuristin Judith Hillebrand; Baubetriebshof-Leiter Oliver Smeenk)
Der Rat der Stadt Oelde hat die Verwaltung am Montag, 9. März 2026, ermächtigt, das Grundstück inklusive der Immobilien der Firma Komptech im Gewerbegeiet A2 zu erwerben. Die Ratsmitglieder stimmten für den Ankauf der Immobilie für die Nutzung als Baubetriebshof.
Insgesamt wird für den Umzug des Bauhofs im Etat eine Summe von neun Millionen Euro bereitgestellt. Die Pläne hierzu wurden der Politik bereits im Finanzausschuss im Februar von Seiten der Verwaltung vorgestellt und befürwortet. Wirtschaftsförderer Volker Combrink berichtet von einer konstruktiven Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen der Firma für biologisches Abfallrecycling:
Die Gespräche waren absolut zielorientiert und von gegenseitigem Respekt geprägt.“
Auch Stadtbaurat André Leson zeigt sich deutlich zufrieden mit dem Stand der Verhandlungen:
Das Gelände hält optimale Entwicklungspotentiale für einen zukunftssicheren Baubetriebshof einer weiterhin wachsenden Stadt wie Oelde vor.“
Auf dem alten Gelände am Gröningsweg kann der Baubetriebshof der Stadt Oelde nicht bleiben. Sowohl platztechnische wie auch sicherheitsrelevante Gründe schließen den Verbleib am altbekannten Ort aus. Schließlich waren die vorhandenen Gebäude seinerzeit nicht für die spätere Nutzung errichtet worden, sondern als Ziegenbock-Station.
Oliver Smeenk, Leiter des Baubetriebshofs, betont die Dringlichkeit eines Umzugs:
Nachdem die Stadt Oelde in den vergangenen etwa 75 Jahren, um etwa 400 Hektar, deutlich gewachsen ist, stoßen die Kapazitäten des Geländes und der Gebäude bereits seit längerem an ihre Grenzen.“
Hinzu kommt, dass die Aufgaben des Baubetriebshofs in den vergangenen Jahrzehnten deutlich angewachsen sind - der Personalstamm jedoch kaum. Möglich macht dieses ein verstärkter Einsatz von Maschinen. Der Maschinen- und Fahrzeugpark ist infolge dessen inzwischen stark erweitert. Nicht alle Fahrzeuge können witterungsgeschützt untergestellt werden, Reparaturen an Großfahrzeugen können aktuell nur im Freien durchgeführt werden, weil die entsprechende Halle zu klein ist. Der neue Standort wird auch die dezentrale Nutzung diverser Gebäude im Stadtgebiet überflüssig machen, welche die Arbeit der 37 Mitarbeitenden des Baubetriebshofs aktuell erschwert.
