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Klimaschutz im Gebäudemanagement

Einbau von hocheffizienter LED-Beleuchtung in der Gesamtschule Oelde

Im Rahme der Sanierung der bestehenden Schulgebäude an der Bultstraße (ehemaligen Realschule) in Oelde wird die vorhandene Beleuchtung in Unterrichtsräumen sowie im Bereich der Aula und der Pausenhalle durch hocheffiziente LED-Beleuchtungstechnik mit Präsenzmelder und Tageslichtsteuerung ersetzt.

Durch die Sanierung wird eine durchschnittliche Energieeinsparung von über 70% sowie eine CO2-Einsprung von 24 Tonnen pro Jahr im Vergleich zum Ausgangszustand erzielt. Die Maßnahme soll Ende 2019 abgeschlossen werden und wird durch die Nationale Klimaschutzinitiative der Bundesregierung gefördert.


Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbrauchrinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.


Die Aula an der Gesamtschule vor und nach der Sanierung der Beleuchtung.

vorher                                                                                nachher






Die Maßnahme wird teilweise gefördert durch das Bundesamt für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative. (FKZ: 03K08205)

Energetische Sanierung der Sport- und Gymnastikhalle am Thomas-Morus-Gymnasium

Ende 2015 ging der Zuwendungsbescheid über eine Projektförderung in Höhe von 200.000 Euro durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit für die energetische Sanierung am Thomas-Morus-Gymnasium ein.

Eine wesentliche Fördervoraussetzung war die Senkung der CO2-Emissionen durch die baulichen Maßnahmen um mindestens 70%.


Die Bauarbeiten sind seit Herbst 2017 abgeschlossen. In Zukunft werden jährlich 45 Tonnen CO2 eingespart.


Übersicht der Sanierungsmaßnahmen:

Gymnastikhalle

Im Rahmen der energetischen Sanierung wurden die folgenden Maßnahmen ausgeführt:

  • Wärmedämmung der Außanfassade mittels Einblasverfahren (Glaswolle mit einem Recyclinganteil von 60 %) und Wärmedämmverbundsystem (Steinwolle)
  • Einbau einer effizienten Deckenstrahlheizung als Ersatz für die Lüftungsanlage
  • Austausch der Oberlichter gegen 3-fach verglaste Fenster mit motorischer Steuerung und außenliegendem Sonnenschutz
  • Ersatz der vorhandenen Beleuchtung gegen LED-Leuchten mit Bewegungsmelder


Sporthalle

  • Ersatz der Lüftungsanlage durch den Einbau einer effizienten Deckenstrahlheizungen
  • Dämmung der Außenfassade: Da die vorhandene Dämmung besser ist als erwartet, wurde die wärmetechnische Verbesserung der Gebäudehülle der Sporthalle nicht (wie vorgesehen) umgesetzt. Die vorhandene Klinkerfassade bleibt im Wesentlichen bestehen, das Dach und die Attika der Sporthalle wurden wie geplant gedämmt (Mineralwolle).
  • Austausch von 12 Lichtkuppeln gegen Kuppeln mit 3-fach-Verglasung im Dusch- und Umkleidebereich
  • Modernisierung der Warmwasserversorgung durch Einbindung in den Kreislauf der Pelletheizung unter Einhaltung der Legionellen-Prävention

Neue Heizzentrale
Das Herzstück der Maßnahme ist die Pelletheizung, über die in Zukunft eine klimaneutrale Wärmeversorgung der Gymnastik- und Sporthalle sichergestellt wird. Dadurch wird die bisherigen Versorgung über die Erdgasheizung im Hauptgebäude abgelöst.

Öffentlichkeitswirksame Maßnahmen
Zum Ausbau des regionalen Modellcharakters des Thomas-Morus-Gymnasiums und zur Unterstützung des laufenden Schulunterrichts in der Technik ist die Technik der Heizzentrale durch eine gläsernen Fassade und transparente Bauteile sichtbar gemacht worden.  Außerdem wurde die Heizzentrale mit einer Holzfassade und einem Gründach versehen.


 







Dieses Projekt wird als ausgewählte Maßnahme im Rahmen des integrierten Klimaschutzkonzeptes der Stadt Oelde gefördert.                       (Förderkennzeichen: 03KS8259M)

Ihre Ansprechpartnerin


Stefanie Gröne

Klimaschutzmanagerin Stadt Oelde
Fachdienst Planung und Stadtentwicklung

Rathaus

Raum 429 
Ratsstiege 1

59302 Oelde

Telefon   02522 / 72 - 463

Fax       02522 /  72 - 443 
E-Mail   stefanie.groene@oelde.de

Informationen zum Klimaschutzkonzept der Stadt Oelde finden Sie hier.

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