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 Ehrenamtliche liefern Lebensmittel


In den vergangenen Tagen haben zahlreiche Ehrenamtliche und Vereine ihre Bereitschaft signalisiert, älteren und kranken Mitbürgern Lebensmittel nach Hause zu liefern.

„Wir freuen uns sehr über dieses starke Zeichen gelebter Solidarität. Dieses Engagement möchten wir in jedem Fall unterstützen. Da sich das Angebot im Wesentlichen an potentielle Risikopatienten richtet, möchten wir jedoch verhindern, dass über die Lieferungen neue Infektionswege entstehen.“ erläutert Bürgermeister Karl-Friedrich Knop.

 Um das Infektionsrisiko weitestmöglich zu reduzieren, wurde die ehrenamtliche Auslieferung von Lebensmitteln nun gemeinschaftlich organisiert. 
Die Ehrenamtszentrale und die bereits bestehenden Initiativen (Sünninghausener Dorfbüro, Letter Initiative und  Spielvereinigung Oelde) haben sich auf folgendes Verfahren verständigt:

  • Das Angebot richtet sich ausschließlich an Personen, die ihre Einkäufe gegenwärtig nicht selbst erledigen können oder potentielle Risikopatienten sind.
  • Diese haben ab sofort die Möglichkeit, ihre Bestellungen von montags bis freitags in der Zeit von 9.00 Uhr bis 11.00 Uhr bei Edeka Junkerkalefeld unter der Telefonnummer 02522 / 960420 aufzugeben.
  • Die Bezahlung erfolgt per Rechnung. Die dafür erforderlichen Daten werden mit der Bestellung telefonisch entgegengenommen.
  • Die Auslieferung durch ehrenamtliche Helfer erfolgt jeweils am darauffolgenden Tag ab 17 Uhr.
  • Die Bestellungen werden von den Ehrenamtlichen zusammengestellt und ausgeliefert. Für die Lieferung entstehen keine Kosten.
  • In der Regel sind bis zu zwei Auslieferungen pro Haushalt pro Woche möglich.
Wir freuen uns, dass Herr Junkerkalefeld uns bei dieser Aktion unterstützt, obwohl sie für ihn als Unternehmer mit einem Mehraufwand verbunden ist.“ teilt Bürgermeister Knop weiter mit.

 Die Stadt hatte sich im Vorfeld mit den Oelder Geschäften in Verbindung gesetzt, die ein umfassendes Sortiment an Lebensmitteln führen. Die Zahlung gegen Rechnung war verständlicherweise insbesondere für die konzerngebundenen Unternehmen nicht praktikabel. 

Die Koordinierung übernimmt die Ehrenamtszentrale der Stadt Oelde
(durchgeführt von Esther Luppe vom Sozialdienst kath. Frauen e.V.)

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