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Osterfeuer in diesem Jahr nicht zulässig 


Osterfeuer werden in diesem Jahr nicht stattfinden können. Sie gehören als Brauchtumsfest zu den Veranstaltungen, die nach der Corona-Schutzverordnung unzulässig sind.  Darauf haben  der Landrat sowie die  Bürgermeisterinnen und Bürgermeister im Kreis Warendorf jetzt gemeinsam hingewiesen. 

Verbrennung von Grünschnitt (sog. Schlagabraum) im Außenbereich

Bis zum 31. März haben alle Bürgerinnen und Bürger mit Wohnsitz im Außenbereich   die Möglichkeit, ihren Grünschnitt / Schlagabraum  zu verbrennen. Voraussetzung dafür ist die vorherige Anmeldung beim Fachdienst Ordnungswesen sowie die Einhaltung des nachfolgenden Auflagenkatalogs. 

  • Zu beachtende Auflagen beim Verbrennen von Schlagabraum
    1.  Das Verbrennen ist so zu steuern, dass Gefahren, Nachteile und erhebliche Belästigungen durch Luftverunreinigungen, insbesondere durch Rauchentwicklung, nicht eintreten können und ein Übergreifen des Feuers durch Ausbreitung der Flammen oder Funkenflug über den Verbrennungsort hinaus verhindert wird.
    2. Der Verbrennungsort muss außerhalb der im Zusammenhang bebauten Ortsteile liegen.
    3. Der Schlagabraum darf nur in unmittelbarer Nähe zur Anfallstelle verbrannt werden (auf oder an dem Grundstück)
    4. Der Schlagabraum muss zu Haufen zusammengebracht werden. Die Haufen dürfen eine Höhe von 3,50 m nicht überschreiten.
    5. Als Mindestabstand sind einzuhalten:
      a)   200 m von im Zusammenhang bebauten Ortsteilen,
      b)    100 m von zum Aufenthalt von Menschen bestimmten Gebäuden und sonstigen baulichen Anlagen, soweit diese nicht innerhalb von im Zusammenhang bebauten Ortsteilen errichtet sind,
      c)    50 m zu öffentlichen Wegeflächen,
      d)   15 m von Gehölzbeständen und Gewässern,
      e)   10 m von befestigten Wirtschaftswegen
    6. Die Haufen müssen von einem 15 m breiten Ring umgeben sein, der von Schlagabraum und ähnlichen brennbaren Stoffen frei ist.
    7. Andere Stoffe, insbesondere Mineralöle, Mineralölprodukte oder andere Abfälle dürfen weder zum Anzünden noch zur Unterhaltung des Feuers genutzt werden.
    8. Bei starkem Wind darf nicht verbrannt werden, vorhandenes Feuer ist bei aufkommendem starken Wind unverzüglich zu löschen.
    9. Das Feuer ist ständig von zwei Personen, davon eine über 18 Jahre alt, zu beaufsichtigen. Sie dürfen den Verbrennungsplatz erst verlassen, wenn Feuer und Glut erloschen sind und müssen während des Verbrennens telefonisch erreichbar sein.
    10. Verbrennungsrückstände sind unverzüglich in den Boden einzuarbeiten oder mit Erde abzudecken.
    11. Die Haufen dürfen erst unmittelbar vor dem Verbrennen zusammengebracht werden, wenn zu erwarten ist, dass Vögel und Kleinsäuger im Schlagabraum Unterschlupf suchen.
    12. In einem Umkreis von 4 km Radius um einen Flughafenbezugspunkt sowie innerhalb eines Abstandes von 1,5 km von Landeplätzen und Segelfluggeländen darf Schlagabraum nur mit Einwilligung der Luftaufsicht oder Flugleitung verbrannt werden.
    13. Sonstige, die Verbrennung ordnende Regelungen, z. B. im Landesimmissionsschutzgesetz oder im gemeindlichen Ortsrecht, sind zu beachten.
    14. Die geplante Verbrennung ist mindestens 3 Werktage vor dem vorgesehenen Verbrennungstermin dem Fachdienst Ordnungswesen, Tel.: 0 25 22/72-237 unter Angabe der Menge, des genauen Ortes, des Datums und der Uhrzeit des Verbrennens sowie Angaben zur telefonischen Erreichbarkeit anzuzeigen. 

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