Pressemitteilungen

Aktuelle Flüchtlingssituation


In Oelde wurden bis heute Morgen (Stand 17. März) 118 ukrainische Kriegsflüchtlinge aufgenommen. Sie sind über private Kontakte zu hier lebenden Ukrainern sowie über private Initiativen nach Oelde gekommen.

Die Geflüchteten wohnen derzeit in privat bereitgestellten Unterkünften. Die Hilfsbereitschaft der Oelder ist enorm. Sie ist uns gerade jetzt in der Anfangszeit eine enorme Hilfe, denn unsere bestehenden Unterkünfte waren faktisch schon voll.

erläutert Jakob Schmid, der als Fachbereichsleiter auch den Bereich Soziales verantwortet.

Wann mit den ersten Zuweisungen des Landes zu rechnen ist, ist noch offen.   Oelde hat die Aufnahmequote bereits vor Ausbruch des Ukraine-Krieges mit 106 % leicht übererfüllt. Zudem steht jetzt fest, dass auch die ukrainischen Geflüchteten, die ohne Zuweisung in Oelde aufgenommen werden, auf diese Quote angerechnet werden und diese damit weiter erhöhen.

Möglicherweise müssen wir daher nicht unmittelbar mit Zuweisungen durch das Land rechnen. Allerdings sind zu viele Variablen im Spiel, als das irgendjemand jetzt eine verlässliche Aussage dazu treffen könnte, wann und wie viele Geflüchtete über   Zuweisungen des Landes in Oelde eintreffen werden. Wir stellen uns darauf ein, dass die Aufnahme von Geflüchteten aus der Ukraine längere Zeit unsere vordringliche Aufgabe sein wird.

erläutert Schmid weiter.

Die Verwaltung schafft derzeit Unterbringungsmöglichkeiten in städtischen Immobilien, um sich für die ersten Zuweisungen zu wappnen. Einige Geflüchtete werden zudem ihre Bleibe noch einmal wechseln müssen, weil diese lediglich vorübergehend zur Verfügung steht. Hier sind langfristige Unterbringungsmöglichkeiten zu organisieren.

Wir entwickeln derzeit unterschiedliche Szenarien, um uns auf Zuweisungen ganz unterschiedlicher Größenordnungen einstellen zu können.

beschreibt Schmid die derzeitigen Vorbereitungen angesichts der unklaren weiteren Entwicklung.

Neben der Organisation von Unterkünften steht derzeit die Erfassung der Geflüchteten im Vordergrund. Zunächst sind die Registrierung bei der Ausländerbehörde des Kreises Warendorf, dann die Anmeldungen im Oelder Bürgerbüro sowie im Fachdienst Soziales erforderlich. Die Geflüchteten haben Ansprüche nach dem Asylbewerberleistungsgesetz. Dieses jedoch setzt die vorherige Erfassung im Fachdienst Soziales voraus. Dieses trifft derzeit auf rund 50 der Geflüchteten in Oelde zu.

Gastgeber, die den Geflüchteten bei den Formalitäten behilflich sein möchten, finden das genaue Verfahren und Links zu Websites und Formularen unter www.oelde.de/ukraine. Ebenfalls finden sich dort Hinweise zu Impfangeboten für Geflüchtete.

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