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Geflüchtete in Ahlen angekommen


Heute Morgen trafen 79 Geflüchtete im Kreis Warendorf ein, die von einer privaten Initiative des Busunternehmens Kottenstedte im polnisch-ukrainischen Grenzgebiet aufgenommen und nach Deutschland gebracht worden waren. 

Zur ursprünglich vorgesehenen direkten Unterbringung bei privaten Gastgebern kam es zunächst noch nicht. Die Schutzsuchenden wurden heute morgen in einer kurzfristig eingerichteten Notunterkunft in Ahlen aufgenommen. Sie werden dort aktuell verpflegt, medizinisch versorgt und registriert. Unter den Geflüchteten sind zahlreiche Kinder. Zudem stehen Dolmetscher und Seelsorger bereit. 

Ich bin tief beeindruckt von dem reibungslosen Zusammenwirken auf Verwaltungsebene und der unmittelbaren Unterstützung durch die beteiligten Hilfsdienste. Sie haben über Nacht die gesamte Logistik auf die Beine gestellt und die Geflüchteten heute Morgen  bestens vorbereitet in Empfang genommen.

so Bürgermeisterin Karin Rodeheger heute Morgen. 

In einer kurzfristig anberaumten Konferenz  war gestern von Landrat Dr. Olaf Gericke, den Bürgermeisterin Dr. Alexander Berger (Ahlen), Berthold Lülf (Ennigerloh) und Karin Rodeheger die Einrichtung einer zentralen Aufnahmeeinrichtung beschlossen worden. Die Vorbereitungen der Hilfsdienste DRK und Malteser und der Ahlener Feuerwehr liefen daraufhin unmittelbar an. 

Aufnahme in Gastfamilien in der kommenden Woche  

Die Verteilung der Schutzsuchenden und die Zuordnung zu den Gastfamilien erfolgt über die Hilfs- und Unterstützungskräfte vor Ort in Abstimmung mit den Kommunen - vermutlich ab Anfang der kommenden Woche. 

Derzeit zeichnet sich ab, dass vermutlich nicht alle Angebote der privaten Gastgeber in Anspruch genommen werden müssen. Bitte beachten Sie auch die Mitteilung an die Gastgeber. 

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