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Stadt bittet Anwohnende um Unterstützung


(auf dem Bild:   Dirk Jürgens vom Baubetriebshof,  Klimaschutzmanagerin Stefanie Gröne, Julien Manke   vom Baubetriebshof)

Nicht nur die Pflanzen in unseren Gärten benötigen ausreichend Wasser. Auch die zahlreichen Bäume am Straßenrand leider unter der ausgeprägten Sommerhitze in diesem Jahr. Um deren Pflege kümmert sich der städtische Baubetriebshof. Doch auch Anwohner können mithelfen.

Deutschland schwitzt derzeit. Als oberstes Gebot für Mensch und Tier gilt: viel trinken. Doch auch für die Bäume am Straßenrand bedeuten Hitze und Trockenheit in diesem Sommer, einem weiteren trockenen Sommer, extremen Stress, den man den Bäumen und Pflanzen vielerorts ansehen kann. Die Bäume lassen ihre Blätter hängen oder werfen sie frühzeitig ab.

Jeder kann mitmachen!

Wir freuen uns, wenn sich zahlreiche Bürgerinnen und Bürger bereiterklären, die vor ihren Häusern stehenden Straßenbäume zu wässern",

regt Klimaschutzbeauftragte Stefanie Gröne an.

Dabei gehe es nicht darum, die Bäume täglich zu gießen, sondern zwei bis drei Mal pro Woche stark zu wässern, damit das Wasser tief in den Erdboden eindringen kann und die Wurzeln nicht nur oberflächlich erreicht. An vielen Bäumen befinden sich bereits Gießringe oder Wassersäcke, die das Wässern erleichtern.

Bäume sind ein wertvolles Hitzeschild und verbessern das Mikroklima. Sie sind eine natürliche Klimaanlage, denn sie spenden Schatten und kühlen durch Verdunstung von Wasser die Umgebungsluft. Das, was wir den Bäumen jetzt geben, zahlen sie uns zukünftig zurück",

erläutert Gröne weiter.

Baubetriebshof  bewässert täglich

Der Baubetriebshof bewässert rund 750 Jungbäume sowie ältere und geschwächte Bäume im Stadtgebiet. Hinzu kommt die Bewässerung der Blumenrabatten und Pflanzkübel  in der Innenstadt.  

Bei 500 Straßenbäumen setzt der Betriebshof einen Kunststoff-Gießring ein, ältere Bäume werden mit 60l- bzw. 75l-Wassersäcken versehen, über die eine Tröpfchenbewässerung erfolgt.

Derzeit sind drei Mitarbeiter täglich im Einsatz. Wenn sie morgens am Baubetriebshof starten, sind die Fässer ihrer Fahrzeuge mit insgesamt 9000 Liter randvoll gefüllt. Nach dem ersten Durchgang geht es zum „Nachtanken“ zurück zum Baubetriebshof. Das Wasser stammt aus Brunnenanlagen des Baubetriebshofes.


Beetpatenschaften

Anwohnerinnen und Anwohner, die sich dauerhaft um das Beet oder den Baum vor der Haustür kümmern möchten, können eine Beetpatenschaft übernehmen. 

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