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Neues Angebot "Erzählfreundschaft“  


Reden über Gott und die Welt, Land und Leute, Hobbies und Regionales, das soll schon bald als Erzählfreundschaft per Telefon möglich sein.
Das durch den Kreis Warendorf initiierte Angebot des telefonischen Besuchsdienstes „Erzählfreundschaft“ richtet sich an (ältere) Menschen, die sich Austausch- und Gesprächsmöglichkeiten wünschen. Auch Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeeinrichtungen können das Angebot in Anspruch nehmen.

Im Rahmen des Projektes erhalten Interessierte eine ehrenamtliche Telefonpatin oder einen ehrenamtlichen Telefonpaten. Gemeinsam werden ein bis zwei wöchentliche Telefontermine vereinbart, an denen die Telefonpatin oder der Telefonpate anruft. Durch die feste Zuordnung der Gesprächspartner ist der Aufbau von vertraulichen Beziehungen möglich. Das Angebot kann das „fehlende Klönen“ mit Nachbarn oder Bekannten ersetzen.

Das Telefon klingelt – und schon geht es los: frischer Wind, um neue Bekanntschaften zu machen. Wer sich für eine Erzählfreundschaft interessiert, kann sich bei Esther Luppe, Ansprechpartnerin in der Ehrenamtszentrale Oelde, melden.

Über die Ehrenamtszentrale wird der Kontakt zwischen Gesprächspartner und Pate hergestellt. Esther Luppe ist telefonisch unter 02522/833-9300 oder per E-Mail unter ehrenamt@oelde.de zu erreichen. Auch Personen, die das Projekt als Telefonpatin oder Telefonpate unterstützen möchten, können sich dort melden.

Zur Vorbereitung auf die ehrenamtliche Tätigkeit erhalten die Telefonpatinnen und Telefonpaten eine Schulung von vier Stunden, die durch das Regionalbüro Alter, Pflege und Demenz durchgeführt wird.

Der telefonische Besuchsdienst stellt kein Angebot der Telefonseelsorge dar, sondern dient dem Austausch über persönliche Lebensthemen, Interessen und Vorlieben – eben über „Land und Leute“. Das Projekt soll Personen, die sich im Alltag allein fühlen, Abwechslung bieten und so soziale Isolation verringern und gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen.

Die „Erzählfreundschaften“ starten in Kürze in Oelde. In Ahlen, Ennigerloh und Sendenhorst gibt es bereits ähnliche Angebote. Weitere Kommunen im Kreis haben Interesse am Projekt signalisiert, das als Baustein im Kreisentwicklungsprogramm WAF 2030plus enthalten ist.

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