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Grünes Licht für Oelder Haushalt


(auf dem Bild v.l.n.r.: Erster Beigeordner und Stadtkämmerer Michael Jathe, Bürgermeisterin Karin Rodeheger, Landrat Dr. Olaf Gericke)


Am 1. März hatte der Rat der Stadt Oelde den Haushalt für das Jahr 2021 beschlossen – jetzt gab auch der Kreis Warendorf als zuständige Aufsichtsbehörde grünes Licht für das Zahlenwerk. 

Bei einem Termin im Oelder Rathaus überreichte Landrat Dr. Olaf Gericke mit Corona-Abstand Bürgermeisterin Karin Rodeheger die Haushaltsverfügung. Der Etat der Stadt Oelde beinhaltet Aufwendungen in Höhe von rund 90 Millionen Euro. Mit der vorliegenden Genehmigung können nun die geplanten Maßnahmen von der Stadtverwaltung umgesetzt werden.

Zur Beurteilung der Haushaltssituation lagen dem Kreis Warendorf als Aufsichtsbehörde die Jahresabschlüsse bis 2019 vor. Danach konnte die Stadt den positiven Trend der vergangenen Jahre auch im Jahr 2019 fortführen. Am Jahresende wurde trotz eines negativen Planansatzes ein ausgeglichener Haushalt mit einem Überschuss von rund 1,4 Millionen Euro erreicht. Die Ausgleichsrücklage konnte dadurch aufgestockt und so weiter Eigenkapital aufgebaut werden.

Die Planungen der Stadt Oelde für das Jahr 2021 gehen von einem negativen Jahresergebnis in Höhe von rund 4,3 Millionen Euro aus. In der Haushaltssatzung wurde in entsprechender Höhe eine Verringerung der Ausgleichsrücklage festgesetzt.

Auch für die Jahre 2022 bis 2024 erwartet die Stadt Oelde negative Jahresergebnisse. Nach aktuellem Stand können aber im gesamten Planungszeitraum noch Haushaltsausgleiche erreicht werden, da genügend Ausgleichsrücklage zur Deckung vorhanden sein wird.