Breitbandausbau für Highspeed-Internet in Deutschland
Glasfaserausbau in Lette
  • Dienstleister Deutsche Glasfaser
  • Glasfaserausbau innerhalb der geschlossenen Ortschaft

    Die Deutsche Glasfaser beabsichtigt, auf dem Gebiet der Stadt Oelde, hier  innerhalb des Ortsteils Lette eine Glasfaserinfrastruktur in der Ausbauvariante Fibre to the Home (FttH), bestehend aus Glasfaserleitungen oder Leerrohrsystemen, die der Aufnahme von Glasfaserleitungen dienen, („Glasfasernetz“), auszubauen und zu nutzen. Die Stadt Oelde unterstützt dabei unter Wahrung der wettbewerbsrechtlich neutralen Position den möglichst flächendeckenden Ausbau einer zukunftssicheren Glasfaserinfrastruktur von Deutsche Glasfaser im Kommunalgebiet.

    Der Ausbau des ortsbezogenen Glasfaserausbaus setzt eine Nachfragebündelung seitens des Anbieters mit Erwartung einer wirtschaftlichen Nutzung voraus. Die Wirtschaftlichkeit wird nach Abschluss der Nachfragebündelung durch den Anbieter geprüft. Danach erfolgt die Entscheidung zum Ausbauvorhaben.

    Der Anschluss erfolgt im FTTH-System (Fibre To The Home) und stellt sicher, dass die erforderlichen Anschlüsse, einschließlich Anschlusspunkte bis ins Haus verlegt werden.

    Der Ausbau erfolgt seitens des Anbieters im sog. „Micro-/ bzw. Mini- Trenching-Verfahren“. Dieses Verfahren wird in Form eines schmalen Grabens bzw. Schlitze in einer maximalen Tiefe von bis zu 50 cm und einer Breite von 20-30 cm durchgeführt. 

     Vorteile im Trenching-Verfahren

    • Kostenreduzierung im Ausbauverfahren um ca. 30 – 40 % (entgegen herkömmlicher                                                                                                                Bauweise)
    • Zeitlicher Vorteil durch schnellen Einbau
    • Schneller Abschluss der Gesamtmaßnahme
    • Schäden im öffentlichen Verkehrsraum sind überschaubar
    • Schneller Zugang der Anschlussnehmer

     
    Nachteile im Trenching-Verfahren

    • Ausbau erfolgt in geringer Tiefe, dadurch Gefahr der Rissbildung (zus.Unterhaltungsaufwand)
    • Glasfaserkabel in geringer Tiefe, dadurch Gefahr der Beschädigung im Falle von Straßenbaumaßnahmen (Abrissgefahr, Erschütterungsgefahr, Verdichtungsschäden)
    • Trenching führt bei älteren Asphaltstraßen zu erhöhtem Unterhaltungsaufwand, da Risse wahrscheinlicher werden

     
    Die vorhabenbezogenen Bauarbeiten werden dabei durch ein externes Ingenieurbüro begleitet. Dies Verfahren sichert der Stadt Oelde eine dokumentierte Ablauforganisation einschließlich der Feststellung von Schadenersatzpflichten seitens des Anbieters.

     Der Abschluss des Kooperationsvertrages wurde nach Vergleich aller Vor-u. Nachteile empfohlen und mittlerweile geschlossen, weil

    • Das kreisweite Förderprojekt einen Ausbau der Ortsteile nicht vorsieht
    • Ein zeitnaher Ausbau seitens der großen Anbieter gegenwärtig nicht erwartet wird (wirtschaftliche Interessen und Freigabe)
    • Ausbau des Glasfasernetzes zunächst in Ballungsgebieten, danach im ländlichen Raum
    • Der bisherige Ausbau Unitymedia in COAX erfolgt ist
    • Der bisherige Ausbau der Telekom in Kupfer lediglich „modernisiert“ wurde (Vectoring)
    • Das vorgestellte Bauverfahren nach positiver Auswertung der Nachfragebündelung einen zeitnahen Zugang zum schnellen Internet sichern kann. 

    Das Unternehmen  Deutsche Glasfaser ist daher bereit, den Ortsteil Lette (innerhalb der geschlossenen Ortslage siehe beigefügtes Polyglon) komplett in der Art eines Glasfaserausbaus bis ins Haus (FTTH) umzusetzen.

    Voraussetzung für den Ausbau ist, dass mindestens 40 % aller Letter  Haushalte diese Möglichkeit auch annehmen und den Weg (einschl. Vertragsabschluss) mitgehen.

    Die Deutsche Glasfaser wird in Kürze mit der Marktabfrage in Lette beginnen und hierzu neben der üblichen Plakat- und Bannerwerbung auch ein Infomobil auf dem Gelände des Hotels Hartmann aufstellen.

    Das Infomobil wird ab dem 13.06.2020 bis zum 25.07.2020
    donnerstags & freitags in der Zeit von 14:00 Uhr bis 19:00 Uhr
    und
    samstags in der Zeit von 09:30 Uhr bis 15:00 Uhr

    vor Ort sein.

  • Glasfaserausbau in den Gewerbegebieten und im Außenbereich

    Für die Glasfaser-Anbindung der Gewerbegebiete und des Außenbereiches ist eine kreisweite Ausschreibung erfolgt. Nach Auftragsvergabe an die Deutsche Glasfaser wurde das Konzept vorgestellt, welches eine Fertigstellung des flächendeckenden Ausbaus bis zum Jahr 2023 vorsieht.

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