Gleichstellung
von Mann & FRau

Geschlechterneutrale Berufswahl


Innerhalb der Stadt Oelde ist der Einblick in (noch) geschlechteruntypische Berufe, in die Berufsfelderkundungstage der Schülerinnen und Schüler integriert. Damit wird der Zielsetzung des "Girls Days" und des "Boys Days", eine geschlechterneutrale Berufswahl unabhängig von Rollenklischees zu fördern, Rechnung getragen.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung stellt auf der Website www.klischee-frei.de/de/klischeefrei_53007.php sowie www.klischee-frei.de/de/klischeefrei_53010.php heraus, inwiefern traditionalisierte Geschlechterrollen die Berufswahl noch heute beeinflussen und wie dem entgegengewirkt werden kann. Die Interessen, Stärken und Fähigkeiten der Jugendlichen sollten im Vordergrund stehen. Die Vorbildfunktion Erwachsener, die im Interessengebiet arbeiten, ist ebenfalls von Bedeutung, ebenso wie die Haltung der Eltern zum Wunschberuf.

Bei dem für die Schüler/-innen der Oberstufe jährlich stattfindenden Oelder Hochschultag zu den dualen Studiengängen vor Ort, wird ebenfalls eine geschlechterneutrale Berufswahl forciert.

Im 2jährigen Rhythmus findet für Oelde und Ennigerloh die Ausbildungsmesse Mach-Mit statt, bei der sich die ausbildenden Unternehmen vorstellen. Zudem gibt es eine Mach-Mit-Broschüre, in der sich u.a. verschiedene Unternehmen vorstellen. Mädchen und Jungen haben dort die Chance, selbstverständlich auch in den Arbeitsbereichen, in denen das eigene Geschlecht bisher unterrepräsentiert ist, aus erster Hand Informationen zum favorisierten Beruf einzuholen und einen ersten Eindruck von einem potenziellen Ausbildungsbetrieb zu gewinnen.

Über Zukunft durch Innovation (www.zdi-waf.de ) gibt es MINT-Angebote für interessierte Schüler/-innen z.B. die Robotik AG, die auch von Mädchen genutzt werden. Gerade in den Arbeitsfeldern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik sind Frauen bisher noch unterrepräsentiert.

Am 09. April 2021 findet ein vom Fachdienst Personal der Stadt Oelde organisierter, digitaler Azubi-Talk statt. Auszubildende und die Ausbildungsleitung stehen dabei Frage und Antwort. Dieser kann selbstverständlich auch von Schüler/-innen genutzt werden, die sich für geschlechteruntypische Berufe interessieren.