Wichtige Standortdaten
Kaufkraft- und Zentralitätsdaten
(Stand 2009)
Die Stadt Oelde verfügt über eine deutlich überdurchschnittliche Kaufkraft (Kaufkraftkennziffer von 105 %; 100 % = Bundesdurchschnitt).
kennziffer
| Kaufkraftkennziffer | ||
| Nordrhein-Westfalen | 102,4 % | |
| Regierungsbezirk Münster | 98,1 % | |
| Kreis Warendorf | 99,6 % | |
| Stadt Oelde | 105,0 % |
Die Einzelhandelszentralität (Kaufkraftbindung) entwickelte sich durch aktive Ansiedlungspolitik (Neueröffnung des Fachmarktzentrums "Aue-Park" und des Möbelhauses Zurbrüggen mit regionalem Einzugsbereich) im Zeitraum 2005 bis 2009 von 77,6 % auf derzeit 99,2 %.
Kaufkraft Zentralitäts-
Kennziffer
| 2005 |
161,1 Mio. € |
77,6 % |
| 2006 |
158,4 Mio. € |
82,7 % |
| 2008 |
172,4 Mio. € |
100,6 % |
| 2009 |
161,5 Mio. € |
99,2 % |
(Quelle GfK Marktforschung GmbH, Regionalforschung, veröffentlicht von der IHK Nordwestfalen, Hinweis: Aktuelle Daten liegen vor, dürfen aber aus lizenrechtlichen Gründen nicht veröffentlicht werden.)
Beschäftigungsstruktur
Überdurchschnittliche Arbeitsplatzversorgung
In Oelde sind rein rechnerisch Arbeitsplätze für knapp 35 % der Bevölkerung vorhanden (kreisweiter Durchschnitt: 26,5 %).
Einpendlerüberschuss und stabile Arbeitsmarktdaten
In Oelde gibt es schon traditionell einen Einpendlerüberschuss. Das bedeutet, dass mehr auswärtige Arbeitnehmer in Oelde erwerbstätig sind, als Oelder außerhalb von Oelde ihren Arbeitsplatz haben.
Beschäftigungsstruktur gegliedert nach Wirtschaftsbereichen
Geringes Ausfallrisiko als Standortvorteil
Der Kreis Warendorf (Standort Oelde) hat nach einer aktuellen Studie der Creditreform Münster die günstigste Risikostruktur des Landes NRW.
Grundlage und Orientierungsgröße des Analyseverfahrens ist der Creditreform-Risiko-Indikator (CRI), der die Ausfallwahrscheinlichkeit einer Region misst.
Nach dem CRI-Indikator liegt der Kreis Warendorf mit einem Wert von 1,46% an erster Stelle. Nach der Prognose der Creditreform wird der Kreis Warendorf auch in diesem Jahr auf dem Spitzenplatz erwartet.
Das Ausfallrisiko ist im Kreis Warendorf deutlich geringer als in Gesamt-NRW (2,38%), Gesamtdeutschland (2,11 Prozent) oder beim Schlusslicht Sachsen-Anhalt > 4 %.








