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BürgerStadtentwicklungAktuell: Wohnquartier Wibbeltcarrée OeldeEckpunkte

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Stadt Oelde

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59302 Oelde


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Eckpunkte

Das Projekt in Zahlen:


Grundstück:

7.800 m²

 

Wohnfläche:

5.100 m²

 

 

davon

2.100 öffentlich gefördert

3.000 freifinanziert

 

Bau:

5 Stadtvillen

1 Tiefgarage mit 40 Stellplätzen

 

Begegnungsstätte:

1 Nachbarschaft-Treffpunkt

 

Wohngemeinschaft:

2 ambulant organisierte Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz und Unterstützungsbedarf à 12 Plätze

 

Wohnungen:

51 barrierefreie Wohnungen

 

 

davon

 

 

öffentlich gefördert:

13 barrierefreie Wohnungen

 

 

freifinanziert:

24 Mietwohnungen

14 Eigentumswohnungen

Attraktives Wohnquartier mit barrierefreiem Wohnraum und Betreuungsangeboten


Die Entwicklung eines attraktiven Wohnquartiers mit barrierefreiem Wohnraum und Betreuungsangeboten für die zukünftige Bewohnerschaft inklusive einer ansprechenden Freiraumgestaltung - das war das Ziel der Stadt Oelde als sie 2014 ein Investorenauswahlverfahren zur Nachnutzung der ehemaligen Flächen der Erich-Kästner-Schule auslobte. Ende des Jahres stand die Entscheidung fest: Das aus dem Betreiber C.E.M.M. GmbH Caritas Sozialstation, dem Architekturbüro Klein.Riesenbeck + Assoziierte GmbH und dem Investor W. Averbeck GmbH Bauunternehmung bestehende Bewerberteam hat die Jury mit ihrem Konzept überzeugt.


Auch die weitere Ausgestaltung des Wettbewerbsentwurfs im Rahmen des Bauleitplanverfahrens bzw. für die Baugenehmigung hat an der Zielsetzung nichts verändert: In den fünf Gebäuden entstehen zwei ambulante Wohngruppen sowie 41 Wohnungen unterschiedlicher Größe. Es werden maximal 4 Wohnungen je Ebene angeboten.

Gebaut werden drei freistehende Gebäude an der Westseite und zwei Gebäude, die im Erdgeschoss verbunden sind, an der Albrecht-Dürer-Straße. In Nord-Süd-Richtung verlaufend bildet die Gebäudeabfolge einen inneren Weg, den Boulevard, der im Süden bei den Räumlichkeiten des Nachbarschaftstreff einen kleinen Platz bildet. Sämtliche Gebäude und Außenanlagen werden barrierefrei gestaltet. Durch einen Mix von Eigentums-, Miet- und geförderten Wohnungen wird der Wohnraum für Personen verschiedener Einkommensgruppen attraktiv.


Durch den Bau einer Tiefgarage sowie weiterer Stellplätze an der Albrecht-Dürer-Straße bleibt das Wohnquartier autofrei. Stattdessen bietet der Innenbereich zwischen der Bebauung Platz u.a. für eine Bouleanlage, einen Sinnesgarten und einen Kinderspielbereich. Darüber hinaus sieht das Konzept die Einrichtung eines Nachbarschaftstreffs und den Einsatz eines Quartiersmanagers vor. Der Nachbarschaftstreff soll ein Begegnungsort für die Bürger/innen im Wibbelt-Carrée und für den Oelder Norden darstellen.

Als „Kümmerer" stärkt dieser das Miteinander im Viertel und unterstützt die Bewohner z.B. durch die Vermittlung von Kontakten oder die Initiierung ehrenamtlichen Engagements bei der Bewältigung von Problemen. Er leistet eine kostenlose Erstberatung und vermittelt bedarfsgerechte und individuell abrufbare Versorgungsleistungen und Betreuungsangebote der Caritas.

Das sich über das gesamte Wohnviertel erstreckende Konzept will gleichermaßen junge wie ältere Menschen ansprechen.


Ziel sei laut der Caritas ein gelungenes Miteinander - wie in einer guten Nachbarschaft und eine gute Versorgungssicherheit, um möglichst lange in der eigenen Wohnung und im Viertel wohnen und leben zu können.