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2015 Neues Blockheizkraftwerk für das Klärwerk



Stadtbaurat Matthias Abel, Peter Mülders (Fachdienstleiter Tiefbau und Umwelt), Jürgen Vornhorn (Projektleiter des Ingenieurbüros Frilling), Heinz Schlüter (Geschäftsführer des Herstellers Kuntschar und Schlüter) und Stefanie Gröne (Klimaschutzmanagerin der Stadt Oelde)


Es kommt eher unscheinbar daher und die Kraft sieht man ihm nicht an: Ein modernes und hocheffizientes Blockheizkraftwerk wurde im Dezember 2015 im Oelder Klärwerk in Betrieb genommen.

 

Das Kraftwerk verwandelt rund 240.000 m³ Faulgas, die jährlich im Klärwerk entstehen, in 500.000 kWh elektrische Leistung und rund 850.000 kWh Wärme.

 

Dieses entspricht einem Jahres-Strombedarf von über 100 Einfamilienhäusern und dem Jahres-Wärmebedarf weiterer 40 Einfamilienhäuser.

Eingespeist in das öffentliche Stromnetz wird jedoch nichts, denn die erzeugte Energie wird im Klärwerk benötigt. So werden 100 % des Wärmebedarfs und 30 % des Strombedarfs mit dem Blockheizkraftwerk abgedeckt.

 

Der Strombedarf in Klärwerken ist sehr hoch, weil die Bakterien, die den Fäulnisprozess betreiben, im Winter wie im Sommer eine Temperatur von 38 bis 39 Grad Celsius benötigen.  


Das neue Blockheizkraftwerk ist im Austausch für eine rund 20 Jahre alte Anlage angeschafft worden. „Damit sind wir nun auf dem neusten Stand der Technik und haben eine deutlich verbesserte Effizienz", erläutert Stadtbaurat Matthias Abel.

 

Grund zur Freude hat auch Klimaschutzmanagerin Stefanie Gröne: „Die energetische Verwertung von Faulgas in dem Blockheizkraftwerk spart jedes Jahr 150.000 Kubikmeter Erdgas und 347 Tonnen Kohlendioxid ein und leistet darüber einen deutlichen Beitrag zum Klimaschutz."

 


Mobiles Blockheizkraftwerk (BHKW) für Freibad und Hallenbad



Zum Start der Freibadsaison 2015 wurde das System zur zentralen Wärmeerzeugung im Oelder Parkbad erneuert. Diese Maßnahme war u.a. auch nötig, da die vorhandene Wärmepumpe aus dem Jahr 1974 das Wasser zur Wärmegewinnung aus dem Axtbach gezogen hat. Dieser hatte im Sommer, während der Freibadsaison, oft nicht genügend Wasser, um die Pumpe zu versorgen.


Das neue Heizsystem besteht aus einem Gas-Brennwertkessel und einem zusätzlichen Blockheizkraftwerk (BHKW). Die Besonderheit hierbei ist der mobile Einsatz des BHKWs, das in der Sommersaison im Freibad zum Einsatz kommt und in der Wintersaison das Hallenbad mit Strom und Wärme versorgt. Das BHKW weist durch die gekoppelte Erzeugung von Strom und Wärme einen sehr hohen Wirkungsgrad auf und besitzt somit nicht nur wirtschaftlich sonder auch ökologische Vorteile.


Betrieb und energetische Sanierung städtischer Liegenschaften


Die Stadt Oelde ist Eigentümerin von über 40 Liegenschaften. Hierzu zählen neben den Verwaltungsgebäuden auch Schulen, Kindergärten, Wohnhäuser, Feuerwehrgerätehäuser und Bäder.


Das Entdecken und Ausnutzen von Energiesparpotenzialen, die rationelle Verwendung von Energie sowie der Einsatz von erneuerbaren Energieträgern gehören zu den Schwerpunkten der Tätigkeit im Servicedienst Zentrale Gebäudewirtschaft.


Im Rahmen von Sanierungsarbeiten wird dabei auf die Einhaltung der Vorgaben der aktuellen Energieeinsparverordnung (EnEV 2014) geachtet, die den Einsatz von Wärmeschutz und energieeffiziente Anlagentechnik voraussetzen.


Auch ein aktives Energie- und Ressourcenmanagement über alles städtischen Liegenschaften sorgt dafür, dass die Energieverbräuche zu regeln, zu steuern und im Rahmen der Möglichkeiten hierauf positiv Einfluss zu nehmen, um Energie einzusparen oder effizienter zu nutzen.


Umbau der Verwaltung und Neubau der Mensa am Thomas-Morus-Gymnasium

  • Dach-, Fussboden- und Fassadendämmung
  • Einbau von 3-fach-verglasten Fenstern
  • Erneuerung und Dämmung der Wasserrohrleitungen
  • Einbau einer Lüftung mit Wärmerückgewinnung für den Speiseraum der Mensa
  • Abkopplung der Strom- und Wärmeverteilung zur getrennten Regelung von Mensa und dem restlichen Hauptgebäude


Bild: Fußboden- und Leitungsdämmung


Erneuerung der Heizungsanlage an der Lambertus-Grundschule Stromberg


Hier wurde 2008 im Rahmen der Heizungserneuerung die bestehende Anlage durch eine Pelletheizung (230 Kilowatt) ersetzt, Flachheizkörper eingebaut und Fensternischen, in denen die Heizkörper vorher untergebracht wurden, beseitigt. Das Pelletlager befindet sich im ehemaligen Öllagerraum und kann über 30 Tonnen Pellets aufnehmen. Je nach Bedarf kann mit dieser Menge bis zu einem Jahr geheizt werden. Mit der neuen Anlage lässt sich über ein Drittel Energie sparen, da die Wärme zielgerichteter genutzt wird.

Außerdem wurden aus Mitteln des Konjunkturpaketes II im Zeitraum 2009/2010 die Heizung und Duschanlagen in der Turnhalle und im Lehrschwimmbecken erneuert. Hier wurde die alte Lüftungsanlage der Turnhalle ausgebaut und eine Deckenstrahlheizung eingebaut, die zusammen mit der neuen Dachdämmung für ein optimales Klima sorgt. Über die Deckenstrahlheizung wird die Halle gleichmäßig und ohne Luftumwälzung erwärmt. Zur Brauchwassererwärmung im Bereich Turnhalle und Lehrschwimmbecken wurde ergänzend eine thermische Solaranlage installiert. Die vorhandene Holz-Pellet-Heizung der Schule wurde mit der Gasbrennwertheizung der Turnhalle verbunden, so dass über die Pellet-Heizung die Grundlast aus regenerativen Energien abgedeckt wird. Der Erdgas-Brennwertkessel übernimmt die Spitzenlast für Turnhalle und Lehrschwimmbecken.



Bild: Pelletheizung (links) und Einbauarbeiten der Deckenstrahlheizung Turnhalle (rechts)

Neubau Feuerwache Oelde


Bild: Skizze Neubau Feuerwache

Der neue Standort der Feuerwache Oelde wird sich laut Plan ab Sommer 2017 parall zur Wiedenbrücker Staße befinden.


Geplant ist ein zweigeteilter Bau in „L-Form" mit dreistöckigem massivem Hauptgebäude und einer flacheren Fahrzeughalle in Industriebauweise im rückwärtigen Bereich. Das Bauvorhaben hat insgesamt eine Nutzflächevon ca.  4.600 m² und eine Bruttogeschossfläche von ca. 5.270 m².


Bei der Planung der Gebäude wurden die Standards der neuen Energieeinsparverordnung eingehalten (EnEV 2014), die in erster Linie Anforderungen an den Primärenergiebedarf stellt. Hierbei wird der bauliche Wärmeschutz der Gebäudehülle ebenso berücksichtigt wie die Energieeffizienz der eingesetzten Anlagentechnik (Heizung, Lüftung, Kühlung, Beleuchtung).  Für den Neubau der Feuerwache wurde der Einbau eines effizienten Block-Heizkraftwerks und von LED-Technik bei der Beleuchtung geplant. Nach Fertigstellung des Gebäudes werden die Energiewerte in einem Energieausweis dargestellt.


Weitere Informationen erhalten Sie hier


Neues Faltblatt "Schutz vor Hochwasser und Starkregen"


Schutz vor Starkregen und Hochwasser - Tipps und Anregungen für Hauseigentümer und Bauherren


Die starken Regenfälle in der Nacht vom 10. auf den 11. August ist bei vielen Oeldern in bleibender Erinnerung. In nur wenigen Stunden ließ die zweifache Monatsmenge an Regen hunderte Keller und etliche Straßen überfluten. Auch städtische Einrichtungen wie Schulen und der Vier-Jahreszeiten-Park waren betroffen. Infolge des Klimawandels werden in Deutschland - und damit auch in unserer Region - werden Hochwasserereignisse aufgrund von Starkregen und Unwetter häufiger auftreten.


Neben den städtischen Maßnahmen zum Hochwasserschutz, zu denen die Regenwasser-Rückhaltebecken gehören, sollten sich auch private Eigentümer gegen Kellerüberflutung und Überschwemmung schützen.


Das Klimaschutzmanagement der Stadt Oelde hat in Zusammenarbeit mir dem Fachdienst Tiefbau ein Merkblatt mit Hinweisen und Anregungen zum „Schutz vor Starkregen und Hochwasser" sowie zur Anpassung an den Klimawandel herausgebracht. Das Blatt erklärt, wie es zu einem Rückstau im Kanalnetz kommt und wie geeignete Schutzvorkehrungen durchzuführen sind. Außerdem findet der Leser eine Checkliste, um eventuelle Schwachstellen aufzudecken und Bilder, die zeigen wie geeignete Schutzvorkehrungen am Gebäude aussehen sollten.


Das Faltblatt kann an dieser Stelle als PDF-Ausgabe herunter geladen werden. Gedruckte Exemplare liegen im Bürgerbüro der Stadt Oelde aus oder können direkt über die Klimaschutzmanagerin angefordert werden.




Bürgermeister Knop weiht Elektro-Ladesäule ein


Seit dem 30.10.2015 steht im Stromberger Gaßbachtal eine weitere Ladestation für Elektrofahrzeuge zur Verfügung.


Unter dem Zusammenschluss von Biogas-Betreiber Frederik Erdmann und der Energieversorgung Oelde (EVO) wird hier klimafreundlicher Strom für Elektrofahrzeuge bereit gestellt. Erdmanns Biogasanlage deckt bereits seit Jahren den kompletten Wärmebedarf des Stromberger Freibades und ermöglicht damit die in NRW wohl längste Freibad-Saison mit warmem Wasser.


Die neue Ladesäule wurde im Rahmen der Kampagne „LEE macht E-Mobil" des Landesverbands Erneuerbarer Energien Nordrhein-Westfalen (LEE NRW) installiert, dessen Ziel es ist, eine flächendeckende Lade-Infrastruktur mit Strom aus regenerativen Energien zu gründen.


Die E-Mobilität in Deutschland befindet sich noch immer im Anfangsstadium. Ziel der Bundesregierung ist es, bis zum Jahr 2020 rund eine Million E-Fahrzeuge auf Deutschlands Straßen zu bringen. Der Ausbau der Lade-Infrastruktur soll zur Zielerreichung beitragen.


Mit Unterstützung von „LEE macht E-mobil" werden in den kommenden Monaten in ganz Nordrhein-Westfalen neue E-Ladesäulen eingeweiht, die Strom von Anlagen zur Erzeugung von Erneuerbaren Energien oder Grünstrom aus dem Netz beziehen. Der Auftakt fand am 27. Oktober 2015 bei „Ihr Bäcker Schüren" in Hilden statt. Die klimafreundlichen E-Ladesäulen werden anschließend in einer interaktiven App gebündelt.



Aktionsstand zur Thermografie im Oelder Rathaus


Hohe Heizkosten haben manchmal kuriose Gründe. Aufschluss geben können hier thermografische Bilder des eigenen Hauses. Am Dienstag, 26. Januar 2016, können sich interessierte Bürgerinnen und Bürger im Oelder Rathaus über das Thema Thermografie informieren.



Die Verbraucherzentrale NRW und die Klimaschutzmanagerin der Stadt Oelde Stefanie Gröne bieten in der Zeit von 8:00 bis 12:00 im Foyer des Rathauses einen  Informationsstand an.



Bei Aktionen mit Wärmebildern hat die Verbraucherzentrale NRW zum Beispiel schon alte Fenster gefunden, die zugemauert waren, von denen die Bewohner aber nichts ahnten. Oder die Experten stellten anhand der Infrarot-Bilder fest, dass Dämmmaterial im Dach ins Rutschen geraten war und deshalb seinen Zweck nicht mehr erfüllte.



Um solche Probleme aufzudecken, aber auch ganz klassische Schwachstellen aufzuzeigen, bietet die Verbraucherzentrale in Oelde ab sofort wieder ein Winterpaket an: Eine Kombination aus Wärmebildern und der „Energieberatung bei Ihnen zu Hause".


 

Die Thermografie-Aktion findet im Rahmen des Projekts Energiewende der Verbraucherzentrale NRW statt und wird von der Europäischen Union und dem Land Nordrhein-Westfalen gefördert. Weitere Informationen gibt es unter www.vznrw. de/thermoaktion.