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BürgerStadtentwicklung2016/2017 Neubau Feuer- und RettungswacheZur Oelder Feuerwehr

Kontakt

Stadt Oelde

Ratsstiege 1

59302 Oelde


Telefon (0 25 22) 72 - 0

Telefax (0 25 22) 72 - 4 60

Seiteninhalt

Die Feuer- und Rettungswache Oelde

Feuerwehr


Retten

  • Retten von Personen und Tieren aus Notlagen z. B. bei Wohnhausbränden oder PKW / LKW Unfällen


Löschen

  • Löschen von Bränden z. B. Wohnhausbrand, Flächenbrand, PKW Brand


Bergen

  • Bergen von Sachgütern z. B. bei Unfällen oder Großschadenslagen


Schützen 

  • Schützen von Wohngebieten oder bei Hochwasser, aber auch von Nachbarhäusern bei Bränden

Rettungsdienst


Notfallrettung

  • Maßnahmen zur Erhaltung des Lebens oder zur Vermeidung gesundheitlicher Schäden einzuleiten, Patienten transportfähig zu machen und unter fachgerechter Betreuung in eine für die weitere Versorgung geeignete Einrichtung befördern


Krankentransport 

  • andere Kranke, Verletzten oder sonst Hilfebedürftige nötigenfalls Erste Hilfe zu leisten und sie unter fachgerechter Betreuung zu befördern


Alle Bau-, Personal- und Sachkosten des Rettungsdienstes werden über Gebühren refinanziert. Volumen 2014: 1,74 Mio. Euro



Personal und Ausrüstung

Feuerwehr


Hauptamtliche Kräfte

  • 17,5 Feuerwehrleute
  • 4 in Ausbildung zum Feuerwehrmann


Freiwillige Löschzüge Oelde

  • rund 290 Aktive


Jugendfeuerwehr

  • rund 30 Aktive


Feuerwehreinsätze Oelde pro Jahr

  • rund 500 Einsätze


Fahrzeuge Feuerwehr (incl. Ortsteile)

  • 35


Rettungsdienst (gebührenrefinanziert)


Hauptamtliche Kräfte

  • 19,5 Personen
  • 3 Praktikanten


Einsätze Rettungsdienst pro Jahr

  • rund 3.700


Einsätze Notarzt-Einsatzfahrzeug pro Jahr

  • rund   950


Einsätze Krankentransportwagen pro Jahr

  • rund 1.200


Fahrzeuge Rettungsdienst



Exemplarische Einsatzbereiche

Die Feuer- und Rettungswache Oelde leistet Hilfe in unterschiedlichsten Einsatzbereichen:

 

Grundrisiko für einen Wohnungsbrand im 1. Obergeschoss

 

Eine Gruppe ( = 9 Feuerwehrleute, 1 Gruppenführer, 4 Atemschutzgeräteträger und vier weitere Einsatzkräfte mit Grundausbildung) muss nach 8 Minuten vor Ort sein, nach weiteren 5 Minuten müssen insgesamt 16 Feuerwehrleute (1 Zugführer, 2 Gruppenführer, 8 Atemschutzgeräteträger und 5 Einsatzkräfte mit Grundausbildung) an der Einsatzstelle eintreffen, um die geforderten Schutzziele zu erreichen.

 

Besondere Verkehrswege

 

Durch Oelde führt die stark frequentierte Bahnlinie Köln - Hannover, die größtenteils auf einem Hochdamm geführt wird. Zudem durchschneidet die stark befahrene Ost-Westverbindung, die Autobahn A2, das Stadtgebiet. Für Einsätze in den beiden letztgenannten Bereichen sind zusätzliche Fahrzeuge und weiteres Personal für die Löschwasserversorgung und die technische Hilfeleistung erforderlich.

Wie wichtig die theoretische Vorbereitung und die erforderliche Ausrüstung zur Beherrschung von  Großschadensereignissen ist, wurde einmal mehr im Juli 2015 deutlich: 

In einem gemeinsamen Einsatz mit umliegenden Hilfsdiensten wurden rund 400 Bahnreisende aus einem ICE gerettet, der seine Fahrt nach der Kollision mit einem Baum stoppen musste.  



 

Brandschutzbedarfsplan


Das Gesetz über den Brandschutz, die Hilfeleistung und den Katastrophenschutz (BHKG) in Nordrhein-Westfalen verpflichtet die Gemeinden, einen Brandschutzbedarfsplan aufzustellen und fortzuschreiben.


Der Brandschutzbedarfsplan der Stadt Oelde wurde im Jahre 2013 durch den Rat der Stadt Oelde beschlossen. Er dient u.a. als Entscheidungsgrundlage für die notwendigen Investitionen im Bereich des Brandschutzes für die kommenden Jahre. 


Im Rahmen einer Organisationsuntersuchung der Feuerwehr der Stadt Oelde waren die vorhandenen Gerätehäuser hinsichtlich der Lage, des Zustandes und der Ausstattung zu bewerten, um eine Entscheidungsgrundlage für die notwendigen Investitionen im Bereich des Brandschutzes für die kommenden Jahren zu erlangen.


Die Stadt Oelde stellt über die Festsetzungen des Brandschutzbedarfsplans sicher, dass im Bedarfsfall mit einer Mindeststärke von 9 Einsatzkräften innerhalb von 8 Minuten nach Alarmierung durch die Leitstelle Hilfe am Einsatzort vorhanden ist. Diese Vorgabe soll bei mindestens 90 % der Einsätze eingehalten werden.